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AHV Zweigstelle

 

Adresse:

AHV Zweigstelle
Dorfstrasse 3, Postfach 248
4512 Bellach



Zuständig:

Regina Steffen
Tel.: 032 617 36 12
Fax: 032 617 36 00
Email: zweigstelle@bellach.ch

 

Öffnungszeiten der AHV-Zweigstelle:

Montag:          10 - 11.30 Uhr    und    15 - 18 Uhr
Mittwoch:       10 - 11.30 Uhr              Nachmittag geschlossen
Donnerstag:   10 - 11.30 Uhr    und    15 - 17 Uhr

 


Die AHV-Zweigstelle der Einwohnergemeinde Bellach ist eine Verbindungsstelle zwischen dem Versicherten und der Ausgleichskasse des Kantons Solothurn. Die AHV-Zweigstelle erfüllt insbesondere folgende Aufgaben:

  • Information und Beratung der an der Ausgleichskasse des Kantons Solothurn angeschlossenen Versicherten und Beitragspflichtigen
  • Entgegennahme von Anmeldungen und Weiterleitung an die zuständigen Stellen
  • Unaufgeforderte Weiterleitung von festgestellten Veränderungen, namentlich gemäss Einwohnerkontrolle oder Steuerakten, an die Ausgleichskasse des Kantons Solothurn
  • Mitwirkung bei der Erfassung aller Beitragspflichtigen innerhalb des Zuständigkeitsbereichs und bei der Beitragserhebung
  • Entgegennahme von Anmeldungen zum Bezug von Sozialversicherungsleistungen, deren Prüfung auf Vollständigkeit, Vervollständigung und Weiterleitung an die Ausgleichskasse des Kantons Solothurn
  • Meldung von allfälligen in ihrem Aufgabenbereich festgestellten strafbaren Handlungen oder Unterlassungen an die Ausgleichskasse des Kantons Solothurn

Neben den nachfolgend aufgeführten Themen, betreut die AHV-Zweigstelle noch weitere Gebiete.

Bei Fragen wenden Sie sich direkt an die AHV-Zweigstelle der Einwohnergemeinde Bellach:

AHV-Zweigstellenleiterin: Regina Steffen, Stv. Nicole Brunello-Wenger, Tel. 032 617 36 12
oder schreiben Sie uns eine Email über welches Gebiet Sie nähere Unterlagen wünschen.

Besuchen Sie die Webseite der Ausgleichskasse des Kantons Solothurn, Sie finden dort viele nützliche Hinweise und Hilfen:

Link zur Ausgleichskasse des Kantons Solothurn

 

 

Nichterwerbstätigen-Beiträge

Als Nichterwerbstätige gelten Personen

  • für die keine AHV/IV/EO-Beiträge von einem Erwerbseinkommen entrichtet wurden
  • die zwar dauernd, aber nicht voll erwerbstätig sind; oder
  • die zwar voll, aber nicht dauernd erwerbstätig sind
  • der Bezug der AHV-Beiträge erfolgt durch die Ausgleichskasse.

Nichterwerbstätige haben ab 1. Januar des Jahres, in dem sie das 20. Altersjahr vollenden, Beiträge zu entrichten.

Unterlagen können bei der AHV-Zweigstelle bezogen oder hier online bestellt werden:

  • Merkblatt 2.03: Beiträge der Nichterwerbstätigen an die AHV, die IV und die EO
  • Fragebogen Nichterwerbstätige (Anmeldung)

  

 

Altersrente

Anspruch auf eine Altersrente haben Personen, die das ordentliche Rentenalter erreicht haben. Für Männer liegt das ordentliche Rentenalter bei 65 Jahren. Das ordentliche Rentenalter beginnt bei Frauen:

  • des Jahrgangs 1939 bis 1941 mit 63 Jahren,
  • des Jahrgangs 1942 und jünger mit 64 Jahren.

 

Anmeldung zum Bezug von Renten:
Wer seine Altersrente beziehen möchte, muss den Anspruch anmelden. Es ist empfehlenswert, die Anmeldung 3 bis 4 Monate vor dem Erreichen des Rentenalters einzureichen.

Unterlagen können bei der AHV-Zweigstelle bezogen oder hier online bestellt werden:

  • Merkblatt 3.01: Altersrente und Hilflosenentschädigungen der AHV
  • Merkblatt 3.04: Flexibles Rentenalter
  • Anmeldung für eine Altersrente

 

 

 Invalidenversicherung

Anspruch auf Leistungen der IV haben Versicherte, die wegen eines Gesundheitsschadens in ihrer Erwerbstätigkeit oder in ihrem bisherigen Aufgabenbereich teilweise oder ganz eingeschränkt sind. Dieser Gesundheitsschaden muss voraussichtlich bleibend oder zumindest für längere Zeit bestehen.

Unterlagen können bei der AHV-Zweigstelle bezogen oder hier online bestellt werden:

  • Merkblatt 4.01: Leistungen der Invalidenversicherung (IV)
  • Merkblatt 4.02: Taggelder der IV
  • Merkblatt 4.04: Invalidenrenten und Hilflosenentschädigungen
  • Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen für Erwachsene
  • Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen für Versicherte vor dem 20. Altersjahr

 

 

Ergänzungsleistung

Die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV helfen dort, wo die Renten und das Einkommen nicht die minimalen Lebenskosten decken. Sie sind ein rechtlicher Anspruch und keine Fürsorge oder Sozialhilfe. Zusammen mit der AHV und IV gehören die Ergänzungsleistungen (EL) zum sozialen Fundament unseres Staates.

Ergänzungsleistungen bestehen aus zwei Kategorien:

  • jährliche Leistungen, die monatlich ausbezahlt werden
  • Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten

Ergänzungsleistung können Personen erhalten,

  • die einen Anspruch auf eine Rente der AHV, eine ganze oder halbe Rente der IV, eine Hilflosenentschädigung der IV haben oder während mindestens sechs Monaten ein Taggeld der IV erhalten,
  • die in der Schweiz Wohnsitz und tatsächlichen Aufenthalt haben und
  • die Bürgerinnen und Bürger der Schweiz sind. Ergänzungsleistung können auch Ausländerinnen oder Ausländer erhalten, die seit mindestens zehn Jahren ununterbrochen in der Schweiz leben. Für Flüchtlinge oder Staatenlose beträgt diese Frist fünf Jahre.

Antrag und Entscheidung:
Wer seinen Anspruch auf eine Ergänzungsleistung geltend machen will, muss sich bei der AHV-Zweigstelle melden. Dort können auch amtliche Formulare für die Anmeldung bezogen werden. Die Anmeldung kann eine anspruchsberechtigte Person, deren Stellvertreterin oder Stellvertreter oder nahe Verwandte einreichen.
Der Entscheid über Ergänzungsleistung teilt die Ausgleichskasse des Kantons Solothurn, Abt. Ergänzungsleistung, schriftlich mit.

Meldepflicht:
Jede Änderung der persönlichen und jede grössere Änderung der wirtschaftlichen Verhältnisse muss der AHV-Zweigstelle sofort mitgeteilt werden. Dies kann ein Bezüger oder eine Bezügerin von EL, der gesetzliche Vertreter oder eine Drittperson oder Behörde tun. Zu solchen Änderungen gehören:

  • Adressänderungen
  • Mietzinsänderungen
  • Beginn oder Ende einer Erwerbsarbeit
  • Erhöhung einer Leistung des gegenwärtigen oder früheren Arbeitgebers, einer Pensionskasse, Vorsorgeeinrichtung oder sonstigen Sozialversicherung
  • Erbschaft oder Schenkung
  • Vermögensabtretungen
  • Liegenschafts- und Grundstückverkauf
  • Ein- und Austritte Spital und Heim
  • Beginn von regelmässigen Leistungen einer Krankenkasse

Wer solche Änderungen nicht meldet oder beim Antrag der EL falsche Angaben macht, muss zu Unrecht bezogene Leistungen zurückerstatten.


Unterlagen können bei der AHV-Zweigstelle bezogen oder hier online bestellt werden:

  • Merkblatt 5.01: Ergänzungsleistungen zur AHV und IV
  • Merkblatt 5.02: Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV
  • Anmeldung zum Bezug einer Ergänzungsleistung zur AHV- oder IV-Rente

 

 

Ergänzungsleistung für Familien (FamEL)

Ergänzungsleistungen für Familien helfen dort, wo das Einkommen nicht die Lebenskosten deckt. Mit dieser Leistung soll einerseits die Familienarmut verringert werden und andererseits soll vermieden werden, dass einkommensschwache Familien Sozialhilfe anmelden müssen.

Personen haben Anspruch auf Ergänzungleistungen für Familien, wenn sie folgende Voraussetzungen kumulativ erfüllen:

  • Sie haben Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Kanton Solothurn und erfüllen diese    Voraussetzungen ununterbrochen während 2 Jahren unmittelbar vor dem Zeitpunkt, von welchem an Ergänzungsleistungen für Familien verlangt werden
  • Sie leben in häuslicher Gemeinschaft mit Kindern unter 6 Jahren
  • Sie erzielen ein Bruttoeinkommen aus selbstandiger oder unselbständiger Erwerbstätigkeit

          1. bei Familien mit mindestens einem Kind unter 3 Jahren und
              a) einer erwachsenen Person                              von mehr als   7'500 Franken
              b) zwei erwachsenen Personen                           von mehr als 30'000 Franken

          2. bei Familien ohne Kinder unter 3 Jahren und
              a) einer erwachsenen Person                              von mehr als 15'000 Franken
              b) zwei erwachsenen Personen                           von mehr als 30'000 Franken

Die Ausgleichskasse des Kantons Solothurn erteilt weitere Auskünfte. Tel. 032 686 23 65

  • Merkblatt über Ergänzungsleistungen  für Familien  

 

 

Individuelle Prämienverbilligung (IPV)

Die Gemeindezweigstellen sind von der Durchführung und Mithilfe beim Ausfüllen der Prämienverbilligungs-Anträge nicht betroffen.

Wir bitten Sie deshalb sich direkt an die Ausgleichskasse des Kantons Solothurn, Ressort Prämienverbilligung, Postfach 116, 4501 Solothurn zu wenden. Tel. Nr. 032 686 22 09